Warnung zum Konvergenzkriterium

Frage:

Warum wird bei der Projektbearbeitung folgenden Warnung im Stausfenster ausgegeben:



Hintergrund:

DIN V 18599-1 | 9.1 | Schritt 11

[..] Die Iteration mit den Schritten 7) bis 11) ist so lange zu wiederholen, bis zwei aufeinander folgende Ergebnisse für den Nutzwärmebedarf und den Nutzkältebedarf sich jeweils um nicht mehr als 0,1 % voneinander unterscheiden, jedoch höchstens 10-mal. . [...]


Antwort:

Nach DIN V 18599-1 ist die Bestimmung des Nutzwärme- und -kältebedarfs in einem iterativen Verfahren zu berechnen. Nach DIN V 18599-1, Abschnit 9.1, Satz 11) ist die Iteration "so lange zu wiederholen, bis zwei aufeinander folgende Ergebnisse für den Nutzwärmebedarf und den Nutzkältebedarf sich jeweils um nicht mehr als 0,1 % voneinander unterscheiden, jedoch höchstens 10-mal".

Die Norm begrenzt also die maximale Anzahl an Iterationsschritten auf 10 - somit sind die normativen Anforderungen erfüllt.

Die Fehlermeldung besagt also, dass auch nach 10 Iterationsschritten das Konvergenzkriterium von 0,1% nicht erreicht wurde und die Iteration daher abgebrochen wurde. Dies ist nach dem oben zitierten Normabschitt so vorgesehen. Es erfolgt lediglich eine Warnung (und keine Fehlermeldung). Die Bilanzierung entspricht folglich der Vorgehensweise für den öffentlich-rechtlichen Nachweis des Energiebedarfs.



Hinweis:
Diese Informationen werden vom Zentrum für Umweltbewusstes Bauen & ZUB-Systems GmbH. kostenlos bereitstellt. Die Ausführungen stellen insbesondere keine Rechtsberatung dar. Jede Form der Haftung und Gewährleistung für die technische oder sachliche Richtigkeit sind ausgeschlossen.

zub | martin blaschke