Schimmelrisiko berechnen

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ZUB Esther 6.0

ZUB Esther ermöglicht die hygrothermische Simulation von Wärme- und Feuchtetransport in Bauteilen und unterstützt Planer bei der sicheren Beurteilung des Feuchteverhaltens von Konstruktionen im Neubau und in der Sanierung.

Die Berechnungen basieren auf dem bewährten WUFI®-Rechenkern des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP und sind speziell für den baupraktischen Einsatz im Feuchteschutznachweis nach DIN 4108-3 optimiert. Damit lassen sich kritische Feuchtesituationen wie Tauwasserbildung, Schimmelrisiken oder Durchfeuchtung von Bauteilen frühzeitig erkennen und planerisch vermeiden.

ZUB Esther richtet sich an Energieberater, Bauphysiker, Architekten, Planungsbüros und Sachverständige, die hygrothermische Nachweise effizient, nachvollziehbar und mit reduziertem Eingabeaufwand durchführen möchten.

ZUB Esther 30 Tage kostenfrei testen
 

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BAUPHYSIKALISCHE BEWERTUNG VON BAUTEILEN UND OBERFLÄCHEN

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Schimmelbildung gehört zu den häufigsten Schadensfällen in Gebäuden. Neben gesundheitlichen Risiken kann Schimmel auch zu erheblichen Schäden an Baustoffen und Konstruktionen führen.

Bereits in der Planungsphase sollte daher geprüft werden, ob bei einer Konstruktion ein erhöhtes Schimmelrisiko besteht.
Die bauphysikalische Bewertung erfolgt in der Regel durch die Analyse von:

  • Oberflächentemperaturen von Bauteilen
  • Feuchtebedingungen an Innenoberflächen
  • Feuchteverhalten innerhalb von Bauteilen
Dabei werden bauphysikalische Berechnungen und Simulationsverfahren eingesetzt.
 

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URSACHEN FÜR SCHIMMELBILDUNG

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Schimmel entsteht, wenn über längere Zeit erhöhte Feuchte an Bauteiloberflächen vorhanden ist.
Typische Ursachen sind:

  • niedrige Oberflächentemperaturen
  • Wärmebrücken
  • hohe Raumluftfeuchtigkeit
  • unzureichende Lüftung
  • Feuchte innerhalb von Bauteilen.
Besonders kritisch sind Bauteile, bei denen sich kalte Oberflächenbereiche bilden können.
 

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BEDEUTUNG DER OBERFLÄCHENTEMPERATUR

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Ein wichtiger Faktor für das Schimmelrisiko ist die Temperatur an der Innenoberfläche eines Bauteils.

Sinkt die Oberflächentemperatur zu stark ab, kann sich Feuchtigkeit aus der Raumluft an der Oberfläche niederschlagen.
Die Folge können sein:

  • Kondensation
  • dauerhaft erhöhte Oberflächenfeuchte
  • Schimmelwachstum.
Deshalb wird im Rahmen bauphysikalischer Bewertungen häufig geprüft, ob die Oberflächentemperaturen ausreichend hoch bleiben.
 

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BEWERTUNG NACH DIN 4108

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Die DIN 4108 enthält Anforderungen zur Vermeidung von Schimmelbildung an Innenoberflächen.
Ein wichtiges Bewertungskriterium ist der sogenannte Temperaturfaktor fRsi. Dieser beschreibt das Verhältnis zwischen:

  • Innenlufttemperatur
  • Außenlufttemperatur
  • Oberflächentemperatur des Bauteils.
Wird ein bestimmter Mindestwert unterschritten, kann ein erhöhtes Schimmelrisiko bestehen.
 

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WÄRMEBRÜCKEN ALS HÄUFIGE URSACHE

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Schimmelprobleme treten häufig an Wärmebrücken auf.

Typische Beispiele sind folgende Bauteilanschlüsse:

  • Gebäudeecken
  • Fensteranschlüsse
  • Balkonplatten
  • Deckenauflager
  • Anschlussbereiche von Innenwänden.
In diesen Bereichen können die Oberflächentemperaturen deutlich niedriger sein als auf angrenzenden Flächen.
Eine bauphysikalische Analyse hilft, solche kritischen Bereiche frühzeitig zu erkennen.
 

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SCHIMMELRISIKO INNERHALB VON BAUTEILEN

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Neben Oberflächen kann auch innerhalb von Bauteilen ein erhöhtes Feuchterisiko entstehen.
Dies kann beispielsweise auftreten bei:

  • Innendämmungen
  • Wand- und Dachholzkonstruktionen.
Wenn sich Feuchtigkeit im Bauteil anreichert und nicht ausreichend austrocknen kann, können langfristig Schäden entstehen.
 

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BERECHNUNGSMETHODEN ZUR BEWERTUNG

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Für die bauphysikalische Bewertung stehen verschiedene Berechnungsmethoden zur Verfügung.

Oberflächentemperatur- und Wärmebrückenberechnung nach DIN 4108-2
Hier wird geprüft, ob die Oberflächentemperaturen eines Bauteilanschlusses ausreichend hoch sind, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Feuchteschutznachweis nach DIN 4108-3
Dieser Nachweis untersucht, ob innerhalb eines Bauteils Tauwasser entstehen kann und ob dieses wieder austrocknet.

Hygrothermische Simulation nach DIN 4108-3 Anhang D
Bei komplexeren Konstruktionen kann eine dynamische Simulation erforderlich sein. Dabei wird das Feuchteverhalten eines Bauteils unter realen Klimabedingungen über längere Zeiträume berechnet.
 

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VORTEILE EINER BAUPHYSIKALISCHEN SIMULATION

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Eine hygrothermische Simulation ermöglicht eine besonders realitätsnahe Bewertung des Feuchteverhaltens.
Planer können damit:

  • kritische Feuchtebereiche erkennen
  • Schimmelrisiken frühzeitig identifizieren
  • Konstruktionen optimieren
  • langfristige Feuchteentwicklungen analysieren.
Damit stellt die Methode ein wichtiges Werkzeug zur Schadensprävention im Bauwesen dar.
 

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SOFTWARE ZUR BEWERTUNG VON FEUCHTERISIKEN

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Für die bauphysikalische Analyse von Bauteilen stehen spezialisierte Softwarelösungen zur Verfügung.

Mit der Software ZUB Esther lassen sich hygrothermische Simulationen von Bauteilen durchführen.
Das Programm basiert auf einem wissenschaftlich validierten Rechenkern und ist speziell für den Feuchteschutznachweis nach DIN 4108-3 optimiert.

Mit der Software ZUB Argos lassen sich Wärmebrückenbewertungen von Anschlussdetails nach DIN 4108-2 durchführen.


Weitere Informationen: ZUB Esther und ZUB Argos