Typische Fehler beim GModG-Nachweis vermeiden

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HÄUFIGE PROBLEME BEI DER ENERGETISCHEN BERECHNUNG UND WIE SIE VERMIEDEN WERDEN KÖNNEN

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Der Nachweis nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz, kurz GModG, basiert auf einer Vielzahl von Eingabedaten.
Fehler in der Datenerfassung oder Modellierung können sich unmittelbar auf die Ergebnisse auswirken und zu:

  • fehlerhaften Energiekennwerten
  • falschen Nachweisen
  • erhöhtem Korrekturaufwand
führen.
 

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FEHLER BEI DER GEBÄUDEGEOMETRIE

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Unvollständige Erfassung der Gebäudehülle
Ein häufiger Fehler ist die unvollständige oder inkonsistente Erfassung von Bauteilen, z.B. eine Decke mit einer vom übrigen Geschoss abweichender Höhe. Werden die angrenzenden Räume und Wände nicht entsprechend angepasst, passen deren Begrenzungen nicht zur eingegebenen Decke. Hierbei kommt das Trimmen von Räumen und ggf. Wänden an der Deckenplatte in Anwendung, ggf. in Verbindung mit dem Anpassen des Wandniveaus.
Wird dies wie im Beispiel genannt nicht angepasst, führt dies zu falschen Hüllflächen und damit zu fehlerhaften Berechnungsergebnissen.

Ungenaue Flächen- und Volumenermittlung
Werden Flächen und Volumen manuell aus Plänen übernommen, entstehen leicht Abweichungen.
Typische Ursachen sind könnten z.B. Rundungsfehler sein. Ungenauigkeiten summieren sich und beeinflussen das Ergebnis der energetischen Bewertung.
 

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FEHLER BEI DER ZONIERUNG

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Falsche Zusammenfassung von Nutzungen
Räume mit unterschiedlichen Nutzungen werden häufig zu einer Zone zusammengefasst, obwohl sie unterschiedliche Anforderungen haben.
Dies betrifft einerseits die grundsätzlichen Kriterien der Zonenbildung wie die Nutzung, die technische Konditionierung oder das Lüftungssystem.

Aber auch bei den weiteren Zonenunterteilungskriterien wie die Funktionen der raumlufttechnischen Anlagen, dem betriebsbedingten Außenluftvolumenstrom, der installierten Kunstlichtleistung, der Raumgeometrie oder des Glasflächenanteils sowie Vorrichtungen für den Sonnenschutz.
Die Folge sind verfälschte Ergebnisse in der Berechnung.

Unklare Abgrenzung von Zonen
Bei offenen Grundrissen oder komplexen Gebäuden ist die Abgrenzung von Zonen nicht immer eindeutig.
Fehler können entstehen, wenn z.B. Räume nicht klar zugeordnet werden.
 

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FEHLER BEI DER DATENÜBERTRAGUNG

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Medienbrüche zwischen Planung und Berechnung
Geometriedaten werden häufig manuell in Berechnungsprogramme übertragen.
Dabei entstehen:

  • Übertragungsfehler
  • Inkonsistenzen
  • doppelte Dateneingaben
Gerade bei Änderungen im Projekt erhöht sich dadurch der Aufwand erheblich.

Fehlende Aktualisierung bei Änderungen
Änderungen am Gebäude werden nicht konsequent in allen Berechnungsmodellen übernommen.
Dies kann dazu führen, dass:
  • unterschiedliche Datenstände existieren
  • Berechnungen auf veralteten Informationen basieren

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FEHLER BEI DER NUTZUNG VON IFC-MODELLEN

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Ungeprüfte Übernahme von Daten
IFC-Modelle werden oft direkt übernommen, ohne die Struktur oder Vollständigkeit zu prüfen.

Fehlende Anpassung für energetische Berechnungen
Ein IFC-Modell enthält nicht automatisch alle Informationen, die für die energetische Bewertung notwendig sind.
Insbesondere fehlen häufig:

  • Nutzungsprofile
  • Zonenzuordnungen
  • energetisch relevante Parameter

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FEHLER BEI DER DOKUMENTATION

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Unklare Nachvollziehbarkeit
Wenn die Herleitung von Flächen, Zonen und Bauteilen nicht dokumentiert ist, wird die Berechnung schwer nachvollziehbar.
Dies kann insbesondere bei:

  • Prüfungen
  • Nachweisen
  • Abstimmungen mit Auftraggebern
zu Problemen führen.
 

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WIE LASSEN SICH DIESE FEHLER VERMEIDEN?

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Eine strukturierte Vorgehensweise reduziert die Fehleranfälligkeit erheblich.

Wichtige Punkte sind:

  • vollständige und konsistente Erfassung der Gebäudegeometrie
  • saubere Zonierung nach DIN V 18599
  • Vermeidung von Medienbrüchen 
  • regelmäßige Plausibilitätsprüfungen
  • klare Dokumentation der Berechnung.

 

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UNTERSTÜTZUNG DURCH SOFTWARE

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Zur Vermeidung von Fehlern werden spezialisierte Softwarelösungen eingesetzt.
Mit der Software ZUB E-CAD können Gebäude als 3D-Modell erfasst und direkt für die energetische Berechnung verwendet werden.
Dadurch wird:

  • der manuelle Aufwand reduziert
  • die Fehleranfälligkeit minimiert
  • die Konsistenz der Daten verbessert

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FAZIT

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Fehler beim GEG-Nachweis entstehen häufig durch:

  • ungenaue Geometrie
  • fehlerhafte Zonierung
  • Medienbrüche
  • unvollständige Daten
Mit einer strukturierten Vorgehensweise und geeigneten Werkzeugen lassen sich diese Risiken deutlich reduzieren.

Weitere Informationen:

ZUB E-CAD
Gebäude für GEG modellieren
Zonierung nach DIN V 18599
IFC-Modelle in der Energieberatung