ZUSAMMENHANG VERSTEHEN UND RISIKEN VERMEIDEN
Wärmebrücken sind eine der häufigsten Ursachen für Schimmelbildung in Gebäuden.
Sie führen zu lokal abgesenkten Oberflächentemperaturen, wodurch sich bei entsprechender Raumfeuchte auch Schimmel bilden kann.
Die Folge:
- erhöhte Feuchte
- langfristige Durchfeuchtung
- Schimmelbildung
Eine genaue Analyse dieser Bereiche ist daher entscheidend – z. B. mit ZUB Argos Pro
WIE ENTSTEHEN WÄRMEBRÜCKEN?
Wärmebrücken entstehen überall dort, wo der Wärmefluss lokal erhöht ist.
Typische Ursachen sind:
- Materialwechsel (z. B. Betonstürze)
- geometrische Effekte (z. B. Kanten, Ecken, Wand- Deckeneinbindungen)
- konstruktive Details (z. B. Balkonanschlüsse)
Weitere Informationen unter Wärmebrücken berechnen
WARUM FÜHREN WÄRMEBRÜCKEN ZU SCHIMMEL?
Die Ursachen liegen in der Oberflächentemperatur und Raumfeuchte.
Abkühlung der Innenoberfläche
Durch den erhöhten Wärmeverlust sinkt die Temperatur an den kritischen Stellen der Innenoberfläche.
Schimmelbildung
Durch die kühlere Innenoberfläche erhöht sich aber an dieser Grenzschicht dann die relative Luftfeuchte. Schon ab ca. 70% rel. Luftfeuchte kann dann an solchen Stellen Schimmel entstehen. Dieser Zusammenhang ist bauphysikalisch eindeutig und gut nachvollziehbar.
DER FRSI-WERT – ENTSCHEIDEND FÜR SCHIMMELSCHUTZ
Zur Bewertung des Schimmelrisikos wird der Temperaturfaktor fRsi verwendet.
Er beschreibt:
- Verhältnis von Oberflächentemperatur zur Raumlufttemperatur
- Bewertung der Feuchtegefährdung
- hoher fRsi-Wert → geringes Risiko
- niedriger fRsi-Wert → erhöhtes Risiko
- Grenzwert nach DIN 4108-2 ist 0,7
Der fRsi-Wert kann z. B. mit ZUB Argos Pro berechnet werden
TYPISCHE KRITISCHE BEREICHE
Schimmel tritt besonders häufig auf bei:
- Fensteranschlüssen
- Außenecken
- Deckenauflager
- Balkonanschlüssen
- Rollladenkästen,
genau dort, wo Wärmebrücken auftreten.
SICHTBARE UND UNSICHTBARE PROBLEME
Sichtbar
- dunkle Flecken
- Verfärbungen
- Feuchtigkeit
Unsichtbar
- kalte Oberflächen
- beginnende Schimmelbildung und auch Kondensation
- erhöhte Feuchte ohne sichtbaren Schaden
Viele Probleme bleiben lange unentdeckt.
WARUM EINFACHE BEWERTUNGEN OFT NICHT AUSREICHEN
In der Praxis werden Wärmebrücken häufig:
- pauschal bewertet
- vereinfacht angenommen
DETAILLIERTE ANALYSE ALS LÖSUNG
Eine genaue Bewertung erfolgt durch:
- numerische Simulation
- Berechnung von Temperaturfeldern
- Bestimmung von Oberflächentemperaturen
Dadurch können kritische Bereiche exakt identifiziert werden
Genau diese Analyse ermöglicht ZUB Argos Pro
MASSNAHMEN ZUR VERMEIDUNG VON SCHIMMEL
Planung
- wärmebrückenarme Konstruktionen
- durchgehende Dämmung
Detailoptimierung
- bessere Anschlusslösungen
- Vermeidung von Materialwechseln
Kontrolle
- Berechnung von ψ-Werten
- Berechnung des fRsi-Werts
Besonders wichtig: Bewertung bereits in der Planungsphase.
TYPISCHE FEHLER IN DER PRAXIS
Unterschätzung von Wärmebrücken
→ führt zu falscher Bewertung
fehlende Detailbetrachtung
→ kritische Bereiche bleiben unentdeckt
falsche Ursachenanalyse
→ Lüftung wird verantwortlich gemacht, obwohl Konstruktion das Problem ist
Eine fundierte Analyse schafft Klarheit und ist einfach umzusetzen mit ZUB Argos Pro
BEDEUTUNG FÜR ENERGIEBERATUNG UND PLANUNG
Wärmebrücken und Schimmel sind nicht nur ein Komfortproblem, sondern betreffen:
- Energieeffizienz
- Gesundheit
- Bauschäden
- langfristige Gebäudewerte
Eine frühzeitige Analyse ist daher entscheidend.
UNTERSTÜTZUNG DURCH SOFTWARE
Mit ZUB Argos Pro können:
- Wärmebrücken berechnet werden
- Temperaturverteilungen analysiert werden
- fRsi-Werte bestimmt werden
- kritische Bereiche identifiziert werden
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FAZIT
Wärmebrücken sind eine der Hauptursachen für Schimmel in Gebäuden.
Der Zusammenhang basiert auf:
- reduziertem Wärmeschutz
- abgesenkten Oberflächentemperaturen
- erhöhter Feuchte
Mit ZUB Argos Pro lassen sich Wärmebrücken und ihre Auswirkungen präzise bewerten und optimieren.
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Weiterführende Informationen finden Sie unter den folgenden Links:
DIN EN ISO 10211 einfach erklärt
Psi-Wert einfach erklärt
Wärmebrücken berechnen